Vom Stereotyp zur Persönlichkeit

Gepostet von am 28. Dez 2012 in Vom Schreiben und Werden | Keine Kommentare

Nahezu jedes Mal wenn ich vom Schreiben schreibe, komme ich an einen Punkt, an dem ich festhalten muss: Es gibt kein richtig oder falsch. Allgemeingültige Aussagen, wie man sie zum Beispiel aus der Mathematik kennt, sind nur sehr schwer fest zu machen. In der Literatur wurde schon so ziemlich jeder Versuch von einem großen Namen erfolgreich umgesetzt und gleichzeitig von tausend kleinen Namen ad absurdum geführt.

Ohne den Rahmen sprengen zu dürfen, wird es mir sehr schwer fallen, über das Schreiben zu schreiben. Trotzdem möchte ich es versuchen:

Man kennt sie, diese ausgedachten Menschen, die über Seiten oder Bildschirme huschen und uns in ihren Bann ziehen. Sie alle stammen aus den Köpfen anderer Menschen. Und wenn die Quelle dieser fiktiven Figuren auch zu genialen Gedanken fähig ist, dann werden wir am Ende des Werkes auch immer frustriert und alleine zurückgelassen: Enttäuscht darüber, dass mit dem Werk auch ihre Existenz endet und wir ihnen niemals von Angesicht zu Angesicht gegenüber stehen werden.
Erfundene Figuren können eine so immense Faszination in uns entfalten, dass einige von uns sogar für einen kurzen Augenblick in ihrer Haut verweilen wollen (Cosplay). Dieser Prozess ist natürlich mit sehr viel Vorarbeit verbunden und von dem einen oder anderen Cosplayer habe ich gehört, dass schon das Herstellen des Kostüms eine Art ‘neuen Draht’ zur favorisierten Figur herstellt. Cosplay ist nichts anderes als der Kampf gegen den Tod des Lieblingscharakters mit anschließender Belohnung. Denn solange man sich mit einem Charakter beschäftigt, solange ‘lebt’ er auch in einem.

Die Notwendigkeit von Stereotypen

Der Weg einer ausgedachten Figur in die Herzen ihrer Fans ist lange und beschwerlich. Und diesen Weg wird die Figur bis ans Ende aller Zeiten gehen müssen (bei jedem neuen Leser/Zuschauer/Konsumenten aufs Neue). Dabei ist Erstaunliches zu beobachten!

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Liebe Brüder, es wird Zeit!

Gepostet von am 24. Dez 2012 in Über alles und jeden | Keine Kommentare

Ich habe mal gehört: “Wenn etwas stirbt, wird etwas Neues geboren.” Deswegen will ich meinen Kopf nicht senken und stets gen Horizont blicken. Auf das blaue, weite Meer. Den Möwen beim Gleiten zusehen. Und die Wellen rauschen hören. Tote Asche habe ich an diesen Ort mitgebracht. Die Heiligste, die ich jemals in Händen hielt. Und doch tot. Sie soll nicht für immer Asche bleiben. Irgendwann wird sie in ihre Bestandteile zerfallen und noch später wird sie sogar Teil eines neuen Lebens werden. Doch noch viel früher soll ihr Neues entsteigen. Das blaue, weite Meer soll von nun an dieser Blog sein. Bei Nacht, damit wir uns richtig verstehen. Es ist warm, weil Kälte einfach grässlich ist. Und der Himmel ist übersät von unzählbar vielen Sternen. Hier soll ein Platz sein an dem man ungestört Träumer sein darf. An dem man den Alltag hinter sich lässt und in seinem Kopf auf Reisen geht.

Natürlich muss davor ‘der Laden’ gefüllt werden. Aber das eine oder andere kostenlose Reiseticket kann ich bereits anbieten:

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