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	<description>Aus der Tiefe</description>
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		<title>Fertig!</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Feb 2012 15:34:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Xeon</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie versprochen melde ich mich zurück und präsentiere euch einen kleinen Einblick ins Redesign. Ab heute wird es auch wieder mehr Kontent auf der Seite geben, da ich mich nun voll und ganz meinen Projekten widmen kann. Aber bevor ich mit der Tür ins Haus falle, beginne ich lieber einmal ganz von vorne. Was sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-1726" title="redesign" src="http://www.scythesociety.de/wp-content/uploads/2012/02/redesign.png" alt="" width="478" height="200" /></p>
<p style="text-align: justify;">Wie versprochen melde ich mich zurück und präsentiere euch einen kleinen Einblick ins Redesign. Ab heute wird es auch wieder mehr Kontent auf der Seite geben, da ich mich nun voll und ganz meinen Projekten widmen kann. Aber bevor ich mit der Tür ins Haus falle, beginne ich lieber einmal ganz von vorne. Was sich geändert hat erfahrt ihr, wenn ihr auf &#8216;Weiter lesen&#8217; klickt.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-1725"></span><strong>Navigation</strong><br />
Ende Januar begann ich mit der Arbeit an einem Redesign. Mein Ziel war es, den Aufenthalt für meine Leser so angenehm wie möglich zu gestalten. In 2 Tagen Kritzelarbeit entstand die Navigation. Die Herausforderung bestand darin, einige prägnante Symbole in einem einzigen Bild zu vereinen, um dadurch dem Aussehen der Seite einen philosophischen Hauch einzuverleiben.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Über Mich</strong><br />
Der zweite Schritt bestand darin, eine interessante und zugleich informative &#8216;Über Mich&#8217;-Sektion einzubauen. Weitere 2 Tage Kritzelarbeit später, war das passende Bild kreiert und es fiel mir sogar eine Idee für ein &#8216;Easter Egg&#8217; zu (bis jetzt hat es noch kaum jemand gefunden).</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>HTML und CSS</strong><br />
Anschließend ging  es an den Code. Leider hatte ich kaum HTML Kenntnisse vorzuweisen und CSS war für mich vollkommenes Neuland. Dies war auch der frustierendste Teil des Redesigns. Während ich beim Zeichnen eine Menge Spaß hatte, wollte es beim Einbauen auf die Seite einfach nicht klappen.</p>
<p style="text-align: justify;">Gefühlte 5000 Tutorien später und (vor allem) dank der freundlichen Unterstützung ganzer 3 Personen war ich ein ganzes Stück schlauer geworden.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Letztes Update</strong><br />
Heute ist außer dem Feinschliffs auch die letzte Baustelle in der &#8216;Über Mich&#8217;-Sektion eleminiert worden und ihr findet eine kurze Vorstellung meiner Person unter <a title="Charakteristika" href="http://www.scythesociety.de/ueber-mich/charakteristika">Charakteristika</a>.</p>
<p style="text-align: justify;">Danke an alle, die mir geholfen haben ♥</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Zukunft</strong><br />
Neben dem Redesign habe ich auch an meiner ersten Geschichte gearbeitet. Einige Tage werde ich noch brauchen, doch ab jetzt sollte die Arbeit schneller voran schreiten.</p>
<p style="text-align: justify;">Außerdem sind seit einiger Zeit neue Hörspiele in Planung. Euch erwartet ein Vierteiler, der auf den Namen &#8216;Realitätsdestruktion&#8217; hört. Einige meiner ältesten Stammleser dürften dieses Werk zumindest auf dem Papier schon kennen. Aber wie immer werde ich das ganze Stück auf Herz und Nieren testen und für die Aufnahme einmal kräftig überarbeiten.</p>
<p style="text-align: justify;">Und dann wäre da noch die Philosophie-Ecke, die sich täglich größerer Beliebtheit erfreut. Mit dem Frühling erfassen mich immer mehr frische und inspirierende Ideen, die ich euch natürlich nicht vorenthalten möchte.</p>
<p style="text-align: justify;">Ihr seht also, wiederkommen lohnt sich ;)</p>
<p style="text-align: justify;">
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		<title>Der Wanderer</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Feb 2012 19:02:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Xeon</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hörspiele]]></category>
		<category><![CDATA[Der Wanderer]]></category>
		<category><![CDATA[Frank Kwiatkowski]]></category>
		<category><![CDATA[Hörbuch]]></category>
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		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
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		<category><![CDATA[Xeon Nightfall]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Zeit kriecht vor sich hin. Doch nur weil ich die Frechheit besitze sie mit Worten zu fesseln. Planeten und Sterne wandern ihre gewohnten Bahnen im galaktischen Nebel. Sinnlos sind die Kreise die sie ziehen, wie sinkende Steine im ewigen See der Vergängnis sind sie. Nichts da draußen in der endlosen Leere, schert sich darum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><center><iframe src="http://www.youtube.com/embed/uyaRtYS2MfE" width="478" height="298"></iframe></center></p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-1628"></span>Die Zeit kriecht vor sich hin. Doch nur weil ich die Frechheit besitze sie mit Worten zu fesseln. Planeten und Sterne wandern ihre gewohnten Bahnen im galaktischen Nebel. Sinnlos sind die Kreise die sie ziehen, wie sinkende Steine im ewigen See der Vergängnis sind sie. Nichts da draußen in der endlosen Leere, schert sich darum wie ich die Zeit definiere.  Ein blaues Band gleitet durch meine Finger. Der Stoff glänzt im Mondschein der Nacht &#8211; fällt zu Boden. Dann ist es finster.</p>
<p style="text-align: justify;">Noch immer &#8211; im Kosmos herrscht Stille. Nichts und Niemand kümmert sich um die Sorgen von leeren Kopien. Das Abbild eines Gottes wollte ich niemals sein. Ein eifersüchtiger Gott ist verdammt in der Einsamkeit des niemals endenden Alls. Denn wie schon eine seiner Kreationen hat weise gesprochen: „Die Eifersucht ist eine Leidenschaft, die mit Eifer sucht, was Leiden schafft.“ Und ich die Kopie? Bin wie er auf der Suche nach einer Antwort, der Erfüllung des Ziels. Mit anderen Worten; Nach einem Leid das mein Dasein berechtigt. Schön Gesprochen. Aber hier in der schleierhaften Nacht, in der Stille, im monotonen Gewand, finde ich weder Schmerz noch Bewegung. Was bleibt ist vergänglich.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Wanderer hört nicht unsere Uhren. Er folgt aufs ein Neues seinen eigenen Spuren. Wenn ich die Geräusche, die mich in den Wahnsinn zwingen, vernehme. Hört er Worte eines intergalaktischen Schauspiels.<br />
Es ändert nichts wenn ich bete.<br />
Es ändert nichts wenn ich denke.<br />
Es ändert nicht an wen ich zu denken gedenke.<br />
Sehe nur das Blau und das Band. Binde es um meinen Arm und verbinde den Wahn. Trotzdem oder gerade deswegen fallen Tropfen dem Boden entgegen. Ob sie rot sind? Das kann ich in der Finsternis doch nicht sehen. Ohnehin spielt es keine Rolle solange ich mich weigere zu verstehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Mein Blick möchte sich von der Erde abwenden.<br />
Ich schaue zu den Planeten und Sternen. Blicke zur Sense, zu meiner Göttin, zum ewigen Lauf und die Geräusche die ich höre klingen mir seltsam vertraut.</p>
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		<title>Die Kunst sagt Nein zu ACTA!</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Feb 2012 17:56:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Xeon</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tagebuch]]></category>
		<category><![CDATA[ACTA]]></category>
		<category><![CDATA[Deviantart]]></category>
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		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
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		<description><![CDATA[Seit Wochen brennt sich dieses Thema wie ein Lauffeuer, durch das Internet. Kein Wunder also, dass auch ich früher oder später in Brand gesteckt werden musste. Die Film- sowie die Musiklobby und ihre Lakaien zwingen mich förmlich mit geladener Waffe am Kopf zu diesem Beitrag. Immer öfter muss ich in den Kommentaren verschiedenster Webseiten lesen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone  wp-image-1651" title="acta" src="http://www.scythesociety.de/wp-content/uploads/2012/02/acta1.png" alt="" width="478" height="200" /></p>
<p style="text-align: justify;">Seit Wochen brennt sich dieses Thema wie ein Lauffeuer, durch das Internet. Kein Wunder also, dass auch ich früher oder später in Brand gesteckt werden musste. Die Film- sowie die Musiklobby und ihre Lakaien zwingen mich förmlich mit geladener Waffe am Kopf zu diesem Beitrag.</p>
<p style="text-align: justify;">Immer öfter muss ich in den Kommentaren verschiedenster Webseiten lesen, dass ACTA etwas Gutes für kreative Köpfe und kleine Künstler sein soll. Diese Aussagen kommen von Menschen, die von Kunst, geschweige denn vom Leben eines Künstlers, keinerlei Vorstellung haben!</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-1603"></span>Meine Referenzen: Vollzeit-Künstler und Schriftsteller mit Wohnsitz in Ludwigsburg. Ich habe noch kein großes Werk veröffentlicht und arbeite neben kleineren Projekten an meinem ersten Roman.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Was bedeutet ACTA für einen Künstler?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Um es kurz zu fassen: Den Todesstoß!<br />
Ich bin als Künstler mit meiner Webpräsenz &#8216;ScytheSociety.de&#8217; wie kaum ein anderer auf die freie Dynamik des Internets angewiesen. Ohne die Hilfe anderer Webschaffender wären viele meiner Projekte aufgrund von Zeitmangel nicht realisierbar oder würden mich so viel Zeit kosten, dass ich im Alleingang nur einen Bruchteil bewältigen könnte. Das würde für meine Leser bedeuten, dass ich ihnen viel weniger Lesestoff bieten kann und dadurch würde die Kluft zwischen Künstlern die den Durchbruch geschafft haben und angehenden Künstlern (wie mir) unüberwindbare Dimensionen annehmen.</p>
<p style="text-align: justify;">Man würde mir mit ACTA nicht nur die Farbe in meiner <a title="Philosophie" href="http://www.scythesociety.de/philosophie">Philosophie-Rubrik</a> nehmen, denn ich dürfte nicht mehr die Werke von Intao auf meiner Seite ausstellen. Es könnte schließlich sein, dass er die Rechte an einigen Bildern abgibt. Was für mich bedeuten würde, dass ich Gefahr laufe ohne Vorwarnung auf unbezahlbare Summen verklagt zu werden.<br />
Auch meine Werke sind in Gefahr. Nein, ich muss mich korrigieren. Die Kreativität selbst ist in Gefahr, denn sie wird mit Hilfe von ACTA eingeschränkt und unterdrückt. Kreativität bedeutet zwei (oder mehr) bekannte Ideen zusammen zu setzen und daraus etwas neues zu erschaffen. Es ist unmöglich ein Werk zu kreieren, dass nicht auf anderen Werken und Ideen aufbaut, da der Kunstschaffende auch immer Konsument ist und daher nur mit für ihn Bekanntem arbeiten kann. Ein künstlerisches Werk ist kein für sich stehendes &#8216;Objekt&#8217; sondern ist immer mit einer Vielzahl anderer Werke verknüpft. Zum Beispiel spiele ich in meinem Werk &#8216;<a title="Es regnet." href="http://www.scythesociety.de/philosophie/es-regnet">Es regnet.</a>&#8216; auf einen berühmten Satz von Goethe an und reiße seine Idee vollkommen aus dem Zusammenhang, dadurch entsteht etwas Neues, ein neues Werk. Bereits hier könnte ACTA eingreifen! Heute wird es mir erlaubt dies zu tun. Doch mit ACTA wird es mir verboten! Denn ACTA räumt paranoiden Lobbyisten und ihren geknechteten Vasallen das Recht ein, Sätze, Teile von Sätzen oder ganze Formulierungen urheberrechtlich zu schützen!</p>
<p style="text-align: justify;">Es geht noch weiter: Überlebenswichtige Werbeplattformen wie Youtube, Twitter und Deviantart würden mit ACTA ihre Existenzgrundlage verlieren. Man mag von diesen Webseiten halten was man möchte &#8211; Künstlern wie mir helfen sie mehr als sich so mancher vorstellen kann. Denn das sind die Seiten auf denen sich die Leute tummeln und dort wo die Massen sich bewegen, bekomme ich ein kostenloses Fleckchen, um mich und meine Kunst vor großem Publikum vorstellen zu können. Mit einem Google-Pagerank von 1 (das bedeutet, dass meine Seite von Google immer gaanz unten gelistet wird), stellen die oben genannten Webseiten meine einzige Verbindung zu neuen Lesern dar.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich müsste also umdenken. Umlenken. Ausweichen. Bei Wind und Wetter würde mein Weg mich auf die Straße führen. In der Stadt müsste ich dann meine Werke in Printform verteilen. Aber wie soll ich mir das Ganze überhaupt leisten? Ein Blatt zu drucken ist nicht teuer &#8211; aber 2000 Stück? Ich werde also gezwungen für alle meine Werke ein Endgeld zu verlangen.<br />
Ihr seht: Ich übertreibe nicht, wenn ich von einem Todesstoß spreche.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Welche Vorteile verspricht ACTA dem Kunstschaffenden?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Gar keine! Mein künstlerisches Schaffen wird kastriert, meine Werke verstümmelt. Die Chance über das Internet eine Leserschaft zu generieren wird unmöglich gemacht. Was bleibt ist im wahrsten Sinne des Wortes: Weniger als Nichts.<br />
Entweder ich nehme mir ein Darlehn bei einer Bank, gehe ein großes Risiko ein und verteile meine verstümmelte Kunst kostenlos auf den Straßen. Damit erreiche ich nur einen Bruchteil der Interessenten, die ich eigentlich erreichen könnte und muss großen Zeitaufwand in kauf nehmen. Zeit in der ich nicht schreiben kann. Der Content bleibt aus. Neu gewonnene Leser wenden sich wieder ab, weil nichts Neues kommt.<br />
Oder ich gehe den Weg über einen Verlag und genau hier schließt sich der Kreis. Ich muss mich dann verbiegen und verstellen, um irgendwie angenommen zu werden. Gift für jeden echten Künstler! ACTA ist ein Grabstein für Frei- und Querdenker! Für Menschen die etwas anderes zu sagen haben, als das was uns auf RTL und Co. vorgebrabbelt wird.<br />
Aber ein Geldsegen für die Großen und Reichen. Denn diese bekommen mit dem Handelsabkommen ACTA nur noch mehr Macht. Macht nicht nur über die bisherigen Werke, sondern auch über alle Werke die gerade entstehen oder die noch entstehen werden! Die Lobby wird noch nicht einmal auf eine Kontrollinstanz angewiesen sein. Sie werden kontrollieren indem sie alleinig darüber entscheiden, was sie unterstützen und was sie ignorieren. Wen die Lobby ignorieren wird, wird kaum eine Chance haben gehört zu werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Kurz: Wir Künstler werden von der Empathie eines Verlags abhängig gemacht. Nicht das es schon so wäre&#8230; doch das Internet in seiner jetzigen Form bietet noch eine Alternative. Keine perfekte Alternative, aber wenigstens überhaupt eine Alternative.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Welche Auswirkung hat ACTA auf die Kunstlandschaft?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Wie vorhin angesprochen bauen künstlerische Werke immer aufeinander auf. Oft sind die Parallelen kaum zu erkennen, sobald sie erkennbar sind, sagen wir umgangssprachlich: „Dieses Werk ist inspiriert von&#8230;“.<br />
Wer sich mit Kunst nur wenig befasst und nur den Mainstream konsumiert, dem werden viele dieser Parallelen überhaupt nicht auffallen und es ist auch nicht schlimm noch möchte ich damit sagen, dass man den Mainstream meiden sollte.<br />
Doch wer sich tief mit einem Teilbereich der Kunst beschäftigt &#8211; seien es nun Bilder, Bücher, Filme oder die Werke herangehender Künstler aus Deviantart &#8211; der wird schnell feststellen, dass ein Urheberrechtsanspruch auf einzelne Teile eines Werkes, die komplette Kunstlandschaft auslöscht. Stellt euch nur mal vor, Coca Cola könnte nicht nur das Mischverhältnis ihres Rottons patentieren, sondern auch alle Rottöne die danach aussehen. Klingt an den Haaren herbeigezogen? Doch genau darauf zielt ACTA letztendlich ab. Denn das Recht Sätze, Satzteile und Formulierungen zu patentieren kommt einem Schriftsteller wie das Verbot einer Farbe einem bildenden Künstler gleich!</p>
<p style="text-align: justify;">Auch wenn ihr nichts mit Kunst, in welcher Form auch immer, am Hut haben solltet. Vergesst nicht, dass Independent und Mainstream Hand in Hand gehen. Genauso wie es viele Independent-Werke ohne den Mainstream nicht gegeben hätte, verhält es sich auch anderes herum. Lasst nicht zu, dass Künstlern die Kunst verboten wird und Menschen wie ich von Lobbyisten und korrupten Kapitalisten, in Ketten gelegt werden. Wehrt euch für mich. Wehrt euch für euch. Wehrt euch im Namen der Kunst. ACTA ed acta!</p>
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		<title>Das Rabenparadoxon III</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 16:28:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Xeon</dc:creator>
				<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Paradox]]></category>
		<category><![CDATA[tod]]></category>
		<category><![CDATA[Untergang]]></category>
		<category><![CDATA[Verfall]]></category>
		<category><![CDATA[Wüstendämon]]></category>
		<category><![CDATA[Xeon Nightfall]]></category>

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		<description><![CDATA[Vom Tod, Verfall und Untergang Um die Toten zu ehren, werden wir einmal sterben.  Doch solange wir leben, streben wir nach Verderben. Blind ging er die letzten Tage. Die allerletzte Hoffnung &#8211; nicht mehr als ein bangen. Doch das Schicksal meint es anders und nun öffnet er vorsichtig, langsam, seine müden Augen. Er sieht schemenhafte Schatten, der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2 style="text-align: center;">Vom Tod, Verfall und Untergang</h2>
<p style="text-align: center;"><a href="http://intao.deviantart.com/" rel="nofollow" target="_blank"><img class="alignnone size-full wp-image-1678" title="Dark_City_Flight_by_intao" src="http://www.scythesociety.de/wp-content/uploads/2012/02/Dark_City_Flight_by_intao1.png" alt="" width="328" height="328" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><em>Um die Toten zu ehren, werden wir einmal sterben. </em><br />
<em>Doch solange wir leben, streben wir nach Verderben.</em></p>
<p style="text-align: justify;">Blind ging er die letzten Tage. Die allerletzte Hoffnung &#8211; nicht mehr als ein bangen. Doch das Schicksal meint es anders und nun öffnet er vorsichtig, langsam, seine müden Augen. Er sieht schemenhafte Schatten, der Wüstendämon starrt ihn an: Sitzt einsam und geduldig, verzeiht ihm jede Flucht nach oben. Wartet nur auf seine Rückkehr, einsam und geduldig, wartet er Jahrhunderte:</p>
<p style="text-align: justify;"><em>„Du bist zurück, welch schicksalhafte Ironie. Ganz im Vertrauen; ich weiß alles, du schaffst es nie. Du schaffst es nie mir zu entkommen! Welchen Schwur du auch bereit bist abzulegen. Denn nur mit Liebe kann man mir entrinnen, doch dein Fluch verwehrt dir deine Flucht zum Lichte. Mein Angebot, es steht noch immer. Mach dem Ganzen jetzt ein Ende. Dein Herz für absolute Macht, ist es denn nach all den Jahren nicht allmählich angebracht?“</em></p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-1580"></span>Wie oft hat er diese Worte schon gehört? Wie oft hat er sich verängstigt weggedreht? Hat jede Straße ausprobiert und selbst die, weit weg vom Geschehen. Dort pflanzte er die Hoffnung selbst, doch die Ernte wurde ihm verwehrt. Nun ist&#8217;s vorbei mit aller Güte. Lausche seiner Antwort:  <em>„Die Hoffnung ist allumfassend. Genauso schön wie weltumspannend. Sie verspricht mir Glück und Frieden, doch sie lügt mir ins Gesicht. So sag mir, warum sollte ich dir trauen? Du bist hässlich und auch grausam. Ihr Gesicht dagegen anders. Weckt einen unbekannten Glauben, schenkt mir Harmonie und Zuversicht. Enttäuscht niemals aus reiner Absicht.“</em></p>
<p style="text-align: justify;">Der Wüstendämon lächelt gierig, kennt die Falle und ohne Gnade lässt er ihn verzweifeln:</p>
<p style="text-align: justify;"><em>„Wie lächerlich dein Wunsch doch ist! Muss mir Gedanken machen, ob ich dich überhaupt noch will. Ein süßes Gesicht verbirgt das Herz des Sünders. Doch ich bin keine Täuschung. Meine Gesicht, die Sünde selbst. Schau mich an und du erkennst! Ich hab dir einst gezeigt, wie man Intrigen legt und Lügen schmiedet. Du hast zugehört und aufgepasst, wurdest besser als sonst niemand. Sieh doch! Einmal lässt du dich fallen, zeigst widerlich menschliches Erbarmen. Wessen Schuld ist es denn nun? Deine! Deine Schwäche &#8211; und jetzt? Bleibst du auf ewig starr und stumm?“</em></p>
<p style="text-align: justify;">Aufs neue hat er sich die Zähne ausgebissen, beim Versuch ihn zu besitzen. Es imponiert ihn wie er kämpft. Ja, das muss verdorbene Liebe sein, so echt wie kalte Engel, die vom Himmel fallen. Wer die Wahrheit spricht verliert, gewiss nicht nur sein Leben&#8230; nur der Unsterbliche gewinnt! Seine Entscheidung steht schon lange fest, er gibt nach und fügt sich jenen Zeilen, die im Buch der Schatten weilen:</p>
<p style="text-align: justify;"><em>„Dein Angebot klingt link und falsch, doch genauso wunderhübsch. Du versprichst mir unbegrenzte Macht. Vom Wissen hast du mir nicht nur kleine Kost gebracht. Nein, du lehrtest mich, mich selbst zu hassen und heute steht nur noch dieser letzte Fels vor meinen müden Füßen. Die Katharsis kann ich heute nicht mehr leugnen, sie entzieht sich dieser Fügung. Also gib mir meine Sense schon und gib mir schwarze Federn! Ein Gott aus Fleisch und Blut wird heute Nacht vom Himmel stürzen. Ich hab versagt, doch werd ich siegen!“</em></p>
<p style="text-align: justify;">Der Wüstendämon ist erfreut. Ohne Reue grinst er ihm ins Angesicht. Streckt seine Linke ihm geradewegs entgegen. Sie schlagen ein und fühlen Kälte. Doch nicht genug! Der Dämon spricht die letzten Verse:</p>
<p style="text-align: justify;"><em>„Sie hat sich entschieden. Gegen dich – gegen die Liebe! Diese Straße findet hier ihr Ende. Die Hoffnung trägt die meisten Menschen übers Ziel hinaus. Wahre Stärke offenbart sich nicht im Fall nach unten, sie liegt verborgen in der Umkehr. Ein Schritt zurück und zwei nach vorne. In diesem Satz liegt ein Geheimnis tief verborgen. Die meisten Menschen hoffen auf den Sieg. Ein Sieg der hoffnungslos gelingt! Die Hoffnung nur ein leeres Wort. Ein Kettenglied, ein Zaun, ein Wall. Diese Erkenntnis ist ein Grab für jedermann und du wirst von Heute an der Totengräber sein. So geh deinen Weg zurück aufs Schlachtfeld: Erde. Du sollst plündern, stehlen, morden und vergiss nicht zu verderben!“</em></p>
<p style="text-align: justify;"><img class="alignright size-full wp-image-1323" title="rabenparadoxon_2_unterschrift" src="http://www.scythesociety.de/wp-content/uploads/2011/11/rabenparadoxon_2_unterschrift.png" alt="" width="144" height="26" /></p>
<table width="476" border="0">
<tbody>
<tr>
<td width="50%"><a title="Das Rabenparadoxon II" href="http://www.scythesociety.de/philosophie/das-rabenparadoxon-ii"><img class="size-full wp-image-1282 alignleft" title="rabenparadoxon_2_briefmarke" src="http://www.scythesociety.de/wp-content/uploads/2012/02/rabenparadoxon_2_briefmarke.png" alt="" width="155" height="100" /></a></td>
<td></td>
</tr>
</tbody>
</table>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Es tut sich was</title>
		<link>http://www.scythesociety.de/tagebuch/es-tut-sich-was</link>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 12:03:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Xeon</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tagebuch]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich war die letzten Wochen richtig fleißig und man kann schon die ersten Ergebnisse bewundern. Sobald alles fertig ist, will ich einpaar Worte zum neuen Design verlieren. Neuer Inhalt steht selbstverständlich auch schon in den Startlöchern. Zwar braucht das Redesign länger als erwartet (für mich kanns ohnehin nicht schnell genug gehen), aber wie sagt man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Ich war die letzten Wochen richtig fleißig und man kann schon die ersten Ergebnisse bewundern. Sobald alles fertig ist, will ich einpaar Worte zum neuen Design verlieren. Neuer Inhalt steht selbstverständlich auch schon in den Startlöchern. Zwar braucht das Redesign länger als erwartet (für mich kanns ohnehin nicht schnell genug gehen), aber wie sagt man so schön: &#8220;Gut Ding will Weile haben.&#8221;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Ist die Luft schon raus?</title>
		<link>http://www.scythesociety.de/tagebuch/ist-die-luft-schon-raus</link>
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		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 19:01:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Xeon</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tagebuch]]></category>

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		<description><![CDATA[Noch lange nicht! Hinter den Kulissen tut sich wieder einiges. Es wartet ein ganzer Haufen neuer Texte auf die Veröffentlichung. Neben den Hörspielen und der Philosophie wird es dieses Jahr auch die ersten Prosa-Geschichten von mir geben. Etwas später folgt vielleicht sogar ein kleiner Einblick in meinen ersten Roman. Und die Veröffentlichung des Hörbuchs ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Noch lange nicht!</p>
<p style="text-align: justify;">Hinter den Kulissen tut sich wieder einiges. Es wartet ein ganzer Haufen neuer Texte auf die Veröffentlichung. Neben den Hörspielen und der Philosophie wird es dieses Jahr auch die ersten Prosa-Geschichten von mir geben. Etwas später folgt vielleicht sogar ein kleiner Einblick in meinen ersten Roman. Und die Veröffentlichung des Hörbuchs ist auch noch für dieses Jahr angepeilt. Also: Blos nicht resignieren, hier geht es auf jeden fall auf gewohnt gehobenem Niveau weiter!</p>
<p style="text-align: justify;">Was mich zur Zeit etwas aufhält ist die Technik. Ich hab mir einiges einfallen lassen, dass ohne weiteres nicht umzusetzen ist. Allerdings steht einwenig Kapital für das Projekt in Aussicht. Sobald die neue Hardware eintrifft geht es los. Ich hoffe ihr bleibt treu ;)</p>
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		<title>Das Rabenparadoxon II</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Dec 2011 11:50:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Xeon</dc:creator>
				<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Angor]]></category>
		<category><![CDATA[Anima]]></category>
		<category><![CDATA[Katharsis]]></category>
		<category><![CDATA[Paradox]]></category>
		<category><![CDATA[schwarzer Rabe]]></category>
		<category><![CDATA[Sinn des Lebens]]></category>
		<category><![CDATA[Xeon Nightfall]]></category>

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		<description><![CDATA[Anima Et Angor Er sitzt unter einem Baum und versucht die Gegenwart mit gesprochenen Worten zu fassen. Die Erkenntnis ist mächtig, die Erleuchtung gewiss. Doch ist seine Katharsis weder Gut noch Negativ. In seinen Gedanken befindet er sich im Portal einer gotischen Kirche. Links und Rechts, am Anfang der Treppe, ruhen zwei dämonische Steinkreaturen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2 style="text-align: center;">Anima Et Angor</h2>
<p style="text-align: center;"><a href="http://intao.deviantart.com/" rel="nofollow" target="_blank"><img class="alignnone size-full wp-image-1677" title="Roadside_Message_by_intao" src="http://www.scythesociety.de/wp-content/uploads/2012/02/Roadside_Message_by_intao.png" alt="" width="328" height="328" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Er sitzt unter einem Baum und versucht die Gegenwart mit gesprochenen Worten zu fassen. Die Erkenntnis ist mächtig, die Erleuchtung gewiss. Doch ist seine Katharsis weder Gut noch Negativ. In seinen Gedanken befindet er sich im Portal einer gotischen Kirche. Links und Rechts, am Anfang der Treppe, ruhen zwei dämonische Steinkreaturen und blicken richtend auf ihn hinab. Die Stimmung ist Düster, das Gefühl monoton. Allein steht er am Treppenabsatz und beginnt noch einmal von vorn:</em></p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-1088"></span>Willkommen in einem neuen Kapitel, einer verlorenen Zeit. Was gestern geschah, ist heute zerronnen, verstrichen, gestorben und es kam noch härter als jemals zuvor: Denn die Momente meines Lebens, sind nicht nur vergangen, sie sind ganz und gar nichtig geworden. Egal wer ich war, heute bin ich es nicht. Nicht mehr &#8211; denn alles was mir geblieben, sind gebundene Schmerzen an Bilder.  Ich erinnere mich.</p>
<p style="text-align: center;">Ein toter Traum,<br />
das rote Band,<br />
ein sanfter Fall,<br />
die kalte Hand.</p>
<p style="text-align: justify;">Alte Gedanken sind auf ewig verloren, neue Wege haben begonnen. Nicht links oder rechts wie zwei brüchige Wasserspeier, nein es geht nach unten oder nach oben.  Und die Fragen, die sich mir stellen, sind überraschend verwegen. Was suchen wasserspeiende Dämonen in meinem Herzen? Die Wüste hat scheinbar etwas damit zu tun. Ist mein innerster Platz doch ihr Palast &#8211; Sie eroberte ihn im Sturm. Und dann stand sie da und fragte wie ich mich fühle – wollte wissen wie es mir geht. Entgeistert blickte ich zu ihr zurück und stürmte ihr gleich: Siehst du mich denn nicht?</p>
<p style="text-align: center;">Ein zufälliger Blick,<br />
der weiße Rabe,<br />
ein toter Punkt,<br />
die dunkle Gabe.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich beobachtete viel zu lange, was bedeutungslos war. Ungehört blieben die himmlischen Worte für mich, da ich nicht zwischen den Zeilen las. Frust und Schmerz griffen nach meiner Hand, packten zu und zogen mich in ihren Bann. Ich trieb langsam im Strudel, immer in gleichbleibender Richtung. Und als ich mich stetig entfernte – trafen sich unsere Augen. Plötzlich da sah ich Sie: Ihre Seele im Reinen. Sie fauchte los und dann fauchten wir beide. Und als ich sie sah, da verstand ich die Welt. Ich blickte hindurch, durch das wirrste Geflecht. Ach, und wie ich verstand: Nur schwarze Raben haben die Macht es an sich zu reißen – das Lebensrecht. Doch egal wie sehr sie sich krümmte. Ganz gleich wie viel sie verneinte. Die Engel schielten neidisch auf ihre Haut – die Weiße.</p>
<p style="text-align: center;">Ein hässlicher Wunsch,<br />
das besiegelte Schicksal,<br />
ein ungehörter Schrei,<br />
der glückliche Zufall.</p>
<p style="text-align: justify;">Du suchst nach dem Sinn in diesem Unsinn? Dem Sinn des Lebens im Nichts? Bitte mein Freund, hör auf zu suchen. Schließe die Augen, vergiss was du sahst und dann kehre zurück in dein Verließ. Das ist eine Warnung von unten. Denn ich hab ihn gesucht und gefunden. Ich bin den Strudel bis nach unten gesunken. Am Ende warteten weder glückliche Tage noch Frieden, nur eine Leere wie sie kaum jemand kennt. Sobald man den Sinn des Lebens erfährt, verliert das Leben jeglichen Sinn&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Flügelschläge hallen von den Wänden zurück. Ein schwarzer Vogel flattert durch das Portal an Ihm vorbei und setzt sich auf eine der Steinkreaturen. Da beginnt es in seinem Kopf zu flüstern. Die Stimme wird lauter bis die grollenden Worte des Wüstendämons seinen Schädel fast bersten. „Kehre zurück!“ Ruf ich zu ihm. Doch es ist zu spät. Er hört nicht mehr hin.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><img class="alignright size-full wp-image-1323" title="rabenparadoxon_2_unterschrift" src="http://www.scythesociety.de/wp-content/uploads/2011/11/rabenparadoxon_2_unterschrift.png" alt="" width="144" height="26" /></p>
<table width="476" border="0">
<tbody>
<tr>
<td width="50%"> <a title="Das Rabenparadoxon I" href="http://www.scythesociety.de/dunkle_philosophie/das-rabenparadoxon-i"><img class="size-full wp-image-1281 alignleft" title="rabenparadoxon_1_briefmarke" src="http://www.scythesociety.de/wp-content/uploads/2012/02/rabenparadoxon_1_briefmarke.png" alt="" width="155" height="100" /></a></td>
<td style="text-align: left;"> <a title="Das Rabenparadoxon III" href="http://www.scythesociety.de/philosophie/das-rabenparadoxon-iii"><img class="size-full wp-image-1582 alignright" title="rabenparadoxon_3_briefmarke" src="http://www.scythesociety.de/wp-content/uploads/2012/02/rabenparadoxon_3_briefmarke1.png" alt="" width="155" height="100" /></a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Das Rabenparadoxon I</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 17:23:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Xeon</dc:creator>
				<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
		<category><![CDATA[einsam]]></category>
		<category><![CDATA[Einsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Hilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Paradox]]></category>
		<category><![CDATA[Rabenparadoxon]]></category>
		<category><![CDATA[traurig]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen ist Tod]]></category>
		<category><![CDATA[Xeon Nightfall]]></category>

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		<description><![CDATA[Morgendämmerung Die Nacht dämmert, ein Vollmond erscheint. Sieh zu den Sternen! Sie sind wie wir Menschen &#8211; auf ewig allein. Gleichgültig was wir erhoffen. Bedeutungslos unser tiefstes Begehren. Niemand ist in der Lage universell zu begreifen oder gar zu verstehen. Auf welchen Menschen er auch noch trifft, irrelevant welcher Engel ihn nimmt. Am Ende ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2 style="text-align: center;">Morgendämmerung</h2>
<p style="text-align: center;"><a href="http://intao.deviantart.com/" rel="nofollow" target="_blank"><img class="alignnone size-full wp-image-1676" title="awakening_by_intao" src="http://www.scythesociety.de/wp-content/uploads/2012/02/awakening_by_intao.png" alt="" width="328" height="328" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Die Nacht dämmert, ein Vollmond erscheint. Sieh zu den Sternen! Sie sind wie wir Menschen &#8211; auf ewig allein. Gleichgültig was wir erhoffen. Bedeutungslos unser tiefstes Begehren. Niemand ist in der Lage universell zu begreifen oder gar zu verstehen.<br />
Auf welchen Menschen er auch noch trifft, irrelevant welcher Engel ihn nimmt. Am Ende ist dieser Engel auch nur ein Mensch. Vom Egoismus getrieben wird ihm sein eigenes Glück zum Verhängnis. Glück bringt keinen Frieden, ist wie eine sterbende Blüte im Winter.</p>
<p style="text-align: center;"><em>Der Winter naht.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-1070"></span>Das Buch der Schatten spricht nicht von Pessimismus. Mit Schwarzmalerei ist es längst schon vorbei. Viel mehr ist dies hier eine Erkenntnis, wie es die Schwerkraft für Newton einst war: Wir alle sind Nihilisten unserer Zeit.<br />
Im Großen und Ganzen, sowie im Kleinen und Armen, will Sie nur von seinem Glück saugen. Sie spitzt die Lippen &#8211; hält einen Moment inne und verblasst. Er kann ihr nicht geben, was er nicht besitzt. Er kann ihr nicht geben, wonach er nicht strebt. Sein einziger Schatz ist pechschwarzes Wissen. Mühsam erarbeitet &#8211; und bezahlt hat er mit Blut.</p>
<p style="text-align: center;"><em>Wissen ist Tod.</em></p>
<p style="text-align: justify;">Die Dunkelheit umschlingt seine Seele und ein kühler Wind fängt an zu wehen. Bäume knarzen und krächzen, wiegen sich ohne zu brechen. Dort liegt er; im feuchten Gras, blickt hinauf und sagt:  <em>“Ich bin ehrlich zu mir: Ich weiß nicht mehr was ich möchte, welche Ziele ich noch verfolge. Ich spreche es aus ohne zu zögern -, Sie ist mein Henker in dieser Nacht. Der Grund ist ohne Bedeutung. Was hat denn noch Sinn in einer sinnlosen Welt?  Verweichlicht bis hier hin doch kein Schritt darüber hinaus. Jeder ist weich und schwach, wenn er mit schlaksigen Gliedern auf seinem eigenen Grab tanzt.&#8221;</em></p>
<p style="text-align: center;"><em>Und er tanzt.</em></p>
<p style="text-align: justify;">Der Morgen dämmert. Die Welt erstrahlt in neuem Glanz. Die Menschen erwachen. In dieser einen Sekunde, ist nicht nur er vollkommen einsam.</p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-1320" title="rabenparadoxon_1_unterschrift" src="http://www.scythesociety.de/wp-content/uploads/2011/12/rabenparadoxon_1_unterschrift.png" alt="" width="164" height="32" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<table width="476" border="0">
<tbody>
<tr>
<td width="50%"></td>
<td height="120"><a title="Das Rabenparadoxon II" href="http://www.scythesociety.de/dunkle_philosophie/das-rabenparadoxon-ii"><img class="alignright size-full wp-image-1282" title="rabenparadoxon_2_briefmarke" src="http://www.scythesociety.de/wp-content/uploads/2012/02/rabenparadoxon_2_briefmarke.png" alt="" width="155" height="100" /></a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
]]></content:encoded>
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		<title>Freundschaft</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Nov 2011 17:10:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Xeon</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hörspiele]]></category>
		<category><![CDATA[Engel]]></category>
		<category><![CDATA[Frank Kwiatkowski]]></category>
		<category><![CDATA[Himmel]]></category>
		<category><![CDATA[Hölle]]></category>
		<category><![CDATA[Hörspiel]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Xeon Nightfall]]></category>

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		<description><![CDATA[Zwei Engel stehen am Abgrund des Himmels und schauen auf unsere Welt hinab. Eine warme Brise umweht die Beiden und streicht sanft das Haar aus ihren Gesichtern. Der eine Engel strahlt hell wie der Tag, seine Flügel leuchten wie ewiger Sonnenschein. Der Andere ist das genaue Gegenteil und trotzdem so gleich, seine dunklen Schwingen symbolisieren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/eo-_sqcBjiY" frameborder="0" width="478" height="298"></iframe></p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-1261"></span>Zwei Engel stehen am Abgrund des Himmels und schauen auf unsere Welt hinab. Eine warme Brise umweht die Beiden und streicht sanft das Haar aus ihren Gesichtern. Der eine Engel strahlt hell wie der Tag, seine Flügel leuchten wie ewiger Sonnenschein. Der Andere ist das genaue Gegenteil und trotzdem so gleich, seine dunklen Schwingen symbolisieren die nicht enden wollende Nacht.<br />
Nach einigen gebannten Minuten ergreift der dunkle Engel das Wort:</p>
<p style="text-align: justify;">„Welch schönen Anblick hat uns das Schicksal geschenkt. Ich könnte ewig hier stehen und mich an diesem malerischen Gemälde erfreuen. Doch werd ich das Gefühl nicht los, dass du nicht siehst was ich sehe und trotzdem erkenne ich in deinen Augen dieselbe Faszination wie in den Meinen. Mein treuster aller Freunde, erlaubst du mir durch deine Augen zu sehen? Darf ich dich Fragen, was für ein Bild dein Herz so erfreut?“</p>
<p style="text-align: justify;">Der helle Engel zögert mit seiner Antwort. Lässt die gesprochenen Worte vom Wind zu sich tragen und in seinen Ohren erklingen.</p>
<p style="text-align: justify;">„Ich sehe Bäume und Wälder, die Natur erblüht in seiner vollkommenen Pracht. Menschen gehen über blühende Wiesen und verlieben sich immer wieder aufs Neue. Schau, dort drüben sieht man Vater und Mutter, wie sie voller Freude mit ihren süßen Kindern die Zeit verbringen. Und dort, hilft ein junger Mann einer älteren Dame, beim Tragen ihrer Sachen und bringt ihre Seele zum lachen. Ich höre sanft die Wellen rauschen und ein alter Mann liegt im Sande und sonnt sich genüsslich im strahlenden Abendrot. Nicht weit entfernt, wirft sich ein junges Pärchen verliebte Blicke zu und der Schmerz scheint auf ewig besiegt.“</p>
<p style="text-align: justify;">„Dein Bild lässt sich wahrlich kaum mit Worten beschreiben, so schön klingt es für mich“, antwortet Der mit den dunklen Schwingen.<br />
Beide haben sich kein Stück bewegt, ihre Blicke noch immer gen unten gerichtet. Nun fragt der helle Engel den Dunklen: „Ich habe dir Einblick in meine Welt gewährt, Freund, willst du mir vielleicht beschreiben was du im Moment siehst?“</p>
<p style="text-align: justify;">Auch Er lässt sich einige Augenblicke, der Tag wird zur Nacht und er beginnt:</p>
<p style="text-align: justify;">„Ich sehe ein Feuer, es umschlingt einen Wald und springt schon auf die ersten Dächer einer kleineren Stadt. Ich höre Panik und Angst, rieche verbranntes Menschenfleisch. Dort drüben rennt ein Kind vor den Flammen, doch ist schon sein Schicksal besiegelt. Und schau dort, ein Mann hat gerade erfahren, dass seine Frau ihn belügt nun mordet er sie und ihren Geliebten. Das Blut spritzt aus ihrer Kehle und sie weint rote Tränen. Ich sehe ein einsames Mädchen, die Klinge schneidet durch ihr weiches Fleisch und rote Diamanten kommen zum Vorschein. Nur wenige Augenblicke, dann ist sie tot. Ein von der Liebe gezeichneter Junge schreit zum Himmel empor und fleht um Erlösung, dann drückt er den Abzug und ist für immer hinfort. Ich höre einen wütenden Sturm sich nahe dem Festland erheben, nun weht er die Seelen hinaus auf das Meer. Ihr Schreien und Flehen, eine Symphonie der Schmerzen, erklingt in der Nacht und Leichen stapeln sich zum Monde empor.<br />
Dem weiße Engel fehlen die Worte, er blickt zu seinem Freund und sagt mit fasziniertem Blicke: „Dein Bild ist wunderschön.“</p>
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		<title>Vom Mond, der Zeit und anderen Dingen</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Nov 2011 17:06:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Xeon</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hörspiele]]></category>
		<category><![CDATA[Dämon]]></category>
		<category><![CDATA[Frank Kwiatkowski]]></category>
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		<category><![CDATA[Suizid]]></category>
		<category><![CDATA[Xeon Nightfall]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Dämon steht am schwarzen Fels, blickt voller Ehrfurcht über’s trübe Meer. Wellen schlagen gegen Steine, heben sich vor ihm empor – und schreien. Zahllos viele kleine Tropfen, fliegen wie feiner Regen, auf ihn nieder. „Die Welt ist eigenartig komisch und doch so faszinierend schön“, spricht er in die schwarze Nacht hinein. Der Mond am [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><center><iframe src="http://www.youtube.com/embed/KuxLit1YWy8" frameborder="0" width="478" height="298"></iframe></center></p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-1246"></span>Ein Dämon steht am schwarzen Fels, blickt voller Ehrfurcht über’s trübe Meer. Wellen schlagen gegen Steine, heben sich vor ihm empor – und schreien. Zahllos viele kleine Tropfen, fliegen wie feiner Regen, auf ihn nieder.<br />
<em>„Die Welt ist eigenartig komisch und doch so faszinierend schön“</em>, spricht er in die schwarze Nacht hinein.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Mond am Himmel, wär so gern wie Er, ein Dämon. Dann könnt er stehn, am Felsen und blicken übers nasse Meer. Er müsste sich kein Stück bewegen, denn was er will ist eine Pause. Dieser Wunsch bleibt ihm verwehrt.</p>
<p style="text-align: justify;">Doch die Zeit steht über Allem und so nimmt sie sich, was unser Mond begehrt. Manchmal rennt sie wie der Teufel, im Moment steht sie ganz still. Sekunden kriechen, wollen keine Einheit bilden. Minuten werden stolze Stunden, machen Wartenden das Leben schwer.  Die Gestalt am schwarzen Felsen, fühlt die Zeit in ihrem Herzen. Sie fühlt die Zeiger langsam ticken. Das Leben selbst gefriert vor Schmerzen.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein Licht geht an, in weiter Ferne. Ein Strahl voll Sorgen, wird er von mir heut Nacht genannt. Doch auf Felsen sieht man keine Sorgenstrahlen sondern nur die Sterne strahlen.</p>
<p style="text-align: justify;">Einen letzten Atemzug kostet ihn seinen Abschiedsbrief:<em>  „Leb wohl, du schönste aller Welten.“</em>  Mit diesen Worten öffnet unser kleiner Dämon seine rabenschwarzen Flügel und stürzt hinab ins Paradies.</p>
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