
Ein Wort endet, das Nächste beginnt. So gesellt sich eine Silbe zur Nächsten, solang – bis ein Satz aus dem Chaos entsteht. Der Dichter ist Weber und Spinner. Er spinnt die Zeichen zu desolaten Geschichten. Doch nur die Besten erschaffen in den Köpfen der Leser mystische Klänge, die melodisch klingen zu melancholischem Erinnern. Die finsterste Kunst aller Künste, sie zollt einen Tribut an die Schöpfung von Spinnen. Denn Spinnen sind es, die an das Schaffen des Dichters erinnern. Sie weben weißes Gold. Tinte die niemals eine Seite berührt. Doch ihre Fäden berühren die Herzen verunglückter Wesen. Verunglückte Wesen werden stets vom liebsten ihrer Gefühle gefressen. Wie für Schiffbrüchige wird für Sie, ein unendliches Blau, das Meer zum Verhängnis. Schicksalhafte Ironie, spricht der Meister der Lehren. Denn nannten es die Dichter doch selbst; das Meer der Toten.
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